|  Street Runner  |  Motorrad  |  Dragster  |  Hotrod  |  Lowrider  |  Diverses



Ford A Pickup Restaurierung April 2004

Im vergangene Monat bin ich ein grosses Stück weitergekommen. Endlich sieht man wieder was es am Ende werden soll. Mittlerweile habe ich auch bereits total 2'000 Bilder mit meiner Digitalkamera geschossen. Ich habe vor, damit den gesamten Aufbau detailiert zu dokumentieren - aber erst wenn ich die Zeit dazu habe …

Wie ihr seht befindet sich die Vorderachse bereits wieder unter dem Rahmen. Das Ganze ist noch nicht definitiv verschraubt, aber es sieht schon wieder ein wenig nach Auto aus.

Um soweit zu kommen habe ich bei der Lenkung die Lager ausgepresst, neue montiert und anschliessend mit einer Reibahle wieder auf Mass gebracht. Die Lenkung hat nun absolut kein Spiel mehr.

Hier seht ihr das Resultat, wenn der Dorfschmied ein Auto repariert. Die linken zwei Bolzen wurden bei der Vorderachse von der falschen Seite und mit roher Gewalt hineingeschlagen !!! Der ganze Murks hat mich einen Tag Arbeit gekostet, um alles wieder zu richten.

Mit richtig montierten Bolzen und korrekt eingestelltem Vertikalspiel ist der Rohaufbau der Vorderachse komplett.

Was nun folgt ist die Aufarbeitung der Blattfedern . Ich habe diese mit 'Slip Plate No. 1' behandelt, einer Graphitfarbe die ich in England bezogen habe. Fett, Oel und andere 'Schmiermittel' sind mir ein Greuel, ziehen den Dreck an und sehen nicht unbedingt schön aus. Slip Plate im Gegensatz schmiert einwandfrei, ist überlackierbar und zudem noch schmutzabweisend.

Nach dem Zusammenbau der einzelnen Blattfedern wird die gesamte Feder vorgespannt und mit der Vorderachse verschraubt.

Diverse Lager mussten vorgängig noch mit dem Stabschleifer angepasst werden wie hier an der Hinterachse. Diese Lagerbüchse ist gehärtet und brauchte seine Zeit bis ich sie mit dem Schleifstein auf Mass gebracht hatte.

Nun zum Misserfolg des Tages. Auch die hintere Feder muss ca. 20 cm vorgespannt werden um sie zu montieren. Dazu hatte ich bereits mein altes Werkzeug in der Mitte verstärkt und begann mit dem Spreizen der Feder. 15 cm lang ging alles gut aber dann ein lauter Knall …

… und so sah das Ganze danach aus !!! Die Gewindestange war zu schwach und konnte der Feder nicht standhalten. So werden einem wieder einmal die gewaltigen Kräfte einer solchen Feder klar… Ich habe mir bereits die Pläne gemacht, wie ich das Ding verstärken kann, damit es sich garantiert nicht mehr verformt. Doch dazu mehr in meinem nächsten Monatsbericht.




      Copyright ©  2001-2017 Markus Maurer - all rights reserved    |  Last modified: 24.04.2006  |  Print Page