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Ford A Pickup Restaurierung Juli 2005

Diesen Monat gibt es wieder eine kleine Ergänzung auf der Seite Tipps & Tricks . Dort sind neue Themen wie Schraubenzieher, Dichtungen, Guss Schweissen, Kolben überdrehen und Drahtsicherung zu finden.

Der Motor ist nun kurz davor, dass man ihn wieder in den Rahmen einbauen kann.

Beim Gertiebeblock fehlt noch eine Drahtsicherung welche angebracht wird.

Siehe Details auf der Tipps & Tricks Seite unter

Anschliessend noch das Kreuzgelenk montieren, das später mit der Antriebswelle verbunden wird. Nicht vergessen alles gut zu schmieren.

Nun fehlt auf der Motorseite noch das Teil mit dem Auswurflager mit dessen Hilfe später die Kupplung getrennt werden kann.

Der Getriebeblock ist nun fertig und wird später mit dem Motor verbunden.

Meine Kolben stehen um 1,8 mm vor und so sieht es nach meiner Ueberarbeitung der Kolben aus. Diese hatten ursprünglich eine kleinere Phase und bedingt durch das aktuelle Uebermass hatte ich Bedenken, dass der Kolben eventuell an der Zylinderkopfdichtung ansteht.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen alle vier Kolben nochmals zu demontieren und zu Ueberdrehen.

Details dazu sind auf der Tipps & Tricks Seite unter Kolben überdrehen zu finden.

Anschliessend werden die Stehbolzen eingeschraubt. Ich verwende dazu eine BNC-Zange und schütze aber die Bolzen mit dünnem Plexiglas gegen Beschädigungen.

Nachdem alle an ihrem Ort sind und auch die richtige Länge am korrekten Ort montiert ist (Ford A hat 3 unterschiedliche Längen) geht es an die Vorbereitung der Zylinderkopfdichtung.

Ich verwende dazu einen speziellen Spray für Zylinderkopfdichtungen der richtig gut klebt und auf beiden Seiten eingesprüht wird.

Den Dichtungsspray etwas antrocknen lassen und dann kann die Dichtung aufgesetzt werden.

Dies ist der Zylinderkopf und jetzt ist auch klar wieso es sich hier um einen sogenannten 'Flathead' Motor handelt, da es sich wirklich nur um einen flachen Deckel handelt, die Ventile befinden sich ja bei dieser Bauart nicht im Zylinderkopf.

Hier noch die Ansicht von unten wo die Form der Brennräume gut sichtbar ist.

Bei Dichtungen muss man u.U. bestimmte Vorkehrungen treffen wie z.B. Streichhölzer unterlegen …

… sonst kann einem so etwas passieren !

Wie man dies vermeidet kann auf der Seite Tipps & Tricks unter Dichtungen nachgelesen werden.

Ist es bereits zu spät und das Gussteil bereits gebrochen so kann man direkt zu diesem Punkt gehen: Guss Schweissen .

Der Kopf ist montiert und mit dem korrekten Drehmoment angezogen. Dabei ist unbedingt auch die korrekte Reihenfolge beim Anziehen zu beachten welche im Normalfall durch den Hersteller vorgegeben wird.

Auf der Auspuffseite fehlen noch ein paar Teile aber als nächstes kommt zuerst die Oelwanne dran.

Dabei müssen die Dichtungen zuerst noch angepasst werden und exaktes Arbeiten ist zu empfehlen damit später auch kein Oel austritt. Die Dichtungen werden vor der Montage alle auch mit einem Gasket Sealer eingestrichen.

Auf keinen Fall die Oelpumpe vergessen !

Nun noch den grossen Deckel drauf und fertig montiert ist die Oelwanne.

Was nun folgt ist der Ventildeckel mit dem Oelüberlauf. Die Oelpumpe pumpt im späteren Betrieb Oel zu den Ventilen und was zuviel ist fliesst über dieses Rohr zurück in die Oelwanne.

Grau ist der Auspuff, beim schwarzen Teil handelt es sich um das Ansaugteil. Die zwei Teile sind zusammengeschraubt und vor der Montage sollte man schauen dass alles plan ist.

Das Teil ist schnell montiert und der Motorblock sieht schon etwas mehr nach Motor aus.

Beim Zündverteiler handelt es sich um ein Modell bei dem die Verbindung zu den Kerzen über offene Kontakte geführt werden. Der kleine Hebel auf der Linken Seite dient der Zündverstellung welche zum Bsp beim Anlassen auf spät gestellt wird.

Motorblock und Getriebe sind nun bereit für den Einbau in den Rahmen, doch dazu mehr in einem Monat.




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