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Ford A Pickup Restaurierung September 2005

Der Bericht über den Monat September folgt etwas früher was aber seinen Grund hat. Am 17.9.05 ist der Motor zum ersten mal gelaufen!!! Dies bedeutet dass ich einen bedeutenden Meilenstein in meinem Projekt erreicht habe. Der Motor läuft vibrationsfrei und hat bereits nach 2s gezündet.

Deshalb folgt hier zuerst das Video (wmv-Format 7 MB) dazu. Es ist mit 7 MB etwas gross geraten aber ich will es in einer akzeptablen Qualität zu Verfügung stellen. Es zeigt das Anlassen des Motors für alle die einmal sehen und hören wollen wie der Motor läuft. Falls sich das Video nicht abspielen lässt, so empfehle ich einen aktuellen Windows Media Player zu installieren.
Nur einmal hatte ich eine Schrecksekunde als Funken im Bereich der vorderen Motoraufhängung sprühten. Grund war ein schlechter Massekontakt zwischen Motor und Rahmen. Nachdem ich eine saubere Verbindung mit Hilfe eines Starterkabels hergestellt hatte war auch dieses Problem behoben.

Obwohl der Motor nun läuft möchte ich die Arbeiten die ich im September ausgeführt habe etwas kommentieren.
Als erstes musste der Auspuff modifiziert werden. Dazu habe ich zuerst ein Verlängerungsrohr gebogen. Wie ich Rohre ohne eine Rohrbiegemaschine in die richtige Form bringe habe ich hier bei den Tipps & Tricks unter Rohr biegen dokumentiert. Anschliessend habe ich die rostfreien Rohre geschweisst (mit einer Henrob 2000 / Dillon ).

Nach dem Schweissen ist noch etwas Schleifen und Polieren notwendig.

Der fertige Auspuff ist zum Einbau bereit. Ich weiss, original hatte der Ford A keinen rostfreien Auspuff aber erstens wollte ich kein rostendes Teil verwenden und diesen schönen Auspuff mit Schwarzer Farbe zu überstreichen nur dass das ganze originaler aussieht finde ich auch schade, deshalb lasse ich den so wie er ist.

Zum Vergleich und zur Abschreckung nochmals das Originalteil welches vor rund 35 Jahren fachgerecht repariert worden ist…

Als nächstes werden nun die Kühlschläuche montiert.

Beim Generator fehlte noch der Cutout der aber nun montiert ist und das Ganze wird zusammen mit dem Keilriemen am Motor befestigt.

Da die Kabine noch nicht montiert ist musste ich ein Hilfsgestell anfertigen an dem ich diverse Anbauteile montieren kann.

Hier sieht man links die Zündspule, in der Mitte das Amperemeter mit dem Zündschlüssel und ganz rechts der 1/4 Liter Benzintank, der übrigens sehr schnell leer ist.

Als nächstes habe ich die Kurbelwelle in die richtige Position gebracht, wo der Zylinder 1 den oberen Totpunkt erreicht hat und konnte dann den Unterbrecherabstand und Zündzeitpunkt einstellen.

Hier handelt es sich zwar um neue Kerzen, es sind aber Nachfertigungen der alten originalen 3X Champion Kerzen. Die Dinger sind nicht billig (1 Stück ca. CHF 70.-) aber sie sehen schöner aus im Gegensatz zu moderneren Exemplaren.

Nun heisst es Betriebsstoffe auffüllen. Das Kühlwasser ist bereits aufgefüllt, was nun folgt ist das Auffüllen des Getriebeöls (zähflüssiges 600W Oel).

Beim Motorenöl habe ich den ersten Liter durch die Oeffnung des demontierten Zündverteilers geschüttet. Damit sind die Ventilkammer sowie die Kurbelwellenlager mit Oel versorgt bis die Oelpumpe genügend Oel schöpfen kann.

Zum Schluss noch die Batterie anschliessen (Positive Ground) und dem ersten Startversuch steht nichts mehr im Wege.

Damit blicke ich einen sehr erfolgreichen Monat zurück, was noch fehlt ist die Lenksäule und das Bremsgestänge und dann kann bereits eine kurze Ausfahrt gewagt werden.


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